Gehaltsverhandlung

Grundregeln der Gehaltsverhandlung

„Und wie viel möchten Sie bei uns verdienen?“

Zugegeben: Es ist nicht einfach, ein Gehalt abzuschätzen, das man „verdient“. Mögliche Quellen, um das etwas einfacher zu gestalten sind zum Beispiel www.lohnspiegel.de oder ähnliche Vergleichsseiten.

Und dann kommt ja noch hinzu, wie man die Gehaltsvorstellung kommuniziert. Wichtig ist, dass Ihre Gehaltsvorstellung realistisch ist und Sie wissen, wie viel Ihre Arbeitskraft wert ist. Leider (eigentlich: zum Glück) gibt es keine pauschale Aussage, was zum Beispiel ein Maschinenbauingenieur verdient. Denn das, was Sie verdienen, hängt im Wesentlichen von folgenden Faktoren ab:

  • Abschluss
  • Region
  • Branche
  • Berufserfahrung
  • Leitungs- oder Vorgesetztenposition
  • Größe des Unternehmens


Selbstverständlich ist Geld wichtig. Aber es kann keineswegs nur ums Geld gehen. Wenn Sie sich mit Ihrem Beruf, mit Ihrem Unternehmen identifizieren; wenn Sie Ihren Beruf leidenschaftlich ausüben, einen Sinn darin sehen; wenn es sich lohnt, dafür früh aufzustehen; dann kann es einfach nicht anders kommen, als dass Sie sehr gut bezahlt werden.

Die Gehaltsfrage ist also nur eine Momentaufnahme. Seien Sie auch mal kompromissbereit, wenn es nicht zu Ihrem Wunschgehalt gekommen ist, Sie aber gerne diesen Beruf ausüben würden. Wenn Sie nämlich die Erwartungen übertreffen, haben Sie ein unschlagbares Argument für ein höheres Gehalt.